Kurt Weill Fest Dessau 26.2.2016 - 13.3.2016

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24. Kurt Weill Fest Dessau: Krenek, Weill & DIE Moderne 

Aus den Tagebüchern von Ernst Krenek, 12.11.1937: „ D a n n  b e i  W e ill s . s e h r  n e t t . G u t e  R a t s c h l ä g e , a ll e s  s e h r s y m p a t h i s c h . A n g e n e h m e  Atmosphäre.“

Weill und Krenek in Dessau! „Was in einem ersten Moment vielleicht verblüfft, fügt sich in wunderbarer Weise im 24. Kurt Weill Fest zusammen“, so der Präsident der Kurt-WeillGesellschaft, Thomas Markworth.

In freundschaftlichem Zusammenwirken mit der in Krems/Niederösterreich angesiedelten Ernst Krenek Institut Privatstiftung setzt das Kurt Weill Fest in vertiefter Weise die Tradition der intensiven Kooperation mit Partnern aus dem In- und Ausland fort.

Nahezu 60 Veranstaltungen und ein attraktives Rahmenprogramm beleuchten vom 26. Februar bis 13. März 2016 an 24 Spielstätten in Dessau, Halle, Magdeburg, Wittenberg und Wörlitz die spannende Zeit der Zwanziger Jahre.

„Das Kurt Weill Fest verbindet sich heuer mit dem Österreicher Ernst Krenek und bleibt damit seinem Motto treu, über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinaus als klingende und lebendige Marke für Dessau zu wirken“, so Markworth weiter. Unter dem Motto „Krenek, Weill & Die Moderne“ nimmt das Fest zwei der wichtigsten Protagonisten im Musikleben der Weimarer Republik in den Blick.

Gleichzeitig wird damit der 25. Todestag von Ernst Krenek begangen. Mit Modest Mussorgskys Bilder einer Ausstellung und der daran anknüpfenden Konzertreihe erinnert das Kurt Weill Fest an den Bauhaus-Meister Wassily Kandinsky, der 2016 vor 150 Jahren geboren wurde.

Diese programmatischen Schwerpunkte finden bereits einen deutlichen Akzent am Eröffnungswochenende durch die drei Konzerte der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, die gerade erst mit dem ECHO Klassik „Orchester als Jahres“ ausgezeichnet worden ist.

„Krenek, Weill & Die Moderne“ verbindet spannende Facetten der pluralistischen Moderne, lässt neue Verbindungen aufblitzen und ist eine Hommage an die kontroversen Zwanziger Jahre mit ihrem furchtbaren Finale, dem Aufkommen der Nationalsozialisten. Das Kurt Weill Fest wird zu einer faszinierenden Zeit- und Klangreise mit vielen national und international gefeierten Künstlern.

Durch den Artist-in-Residence Ernst Kovacic liegt ein wahrnehmbarer Schwerpunkt auf der Vielseitigkeit in der Musiksprache. Der Geiger und Dirigent sowie Vorstandsvorsitzender der Ernst Krenek Institut Privatstiftung zeigt in seinen Konzerten, welche Verehrung Weill und Krenek für die klassischen Komponisten wie Mozart und Schubert hatten. Er wird auch die Salonmusik der Zwanziger Jahre feiern und vergessenen Werken von Ernst Krenek und Kurt Weill eine Bühne geben.

Ernst Kovacic kommt mit fünf verschiedenen Programmen und dem für den ResidenceKünstler traditionellen Festival-Café nach Sachsen-Anhalt. Ihm zur Seite stehen dabei langjährige Partner wie das Zebra Trio, das NFM Leopoldinum Chamber Orchestra, renommierte Orchester wie die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und der Anhaltischen Philharmonie Dessau, aber auch junge Musiker wichtiger Musikhochschulen der Republik. 

Sessions: 
Friday, 26. February 2016 - 13:00 to Sunday, 13. March 2016 - 22:00