Brief des Präsidenten - April 2010

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Liebe Freunde und Mitglieder des AGBC Berlin.

Ein neuer Vorstand ist für die Dauer von zwei Jahren gewählt.

Nach einer Änderung der Satzung (Amtszeit des Vorstandes nun zwei Jahre) wählte die Mitgliederversammlung am 23. März 2010 mit Udo von Massenbach ihren Vorsitzenden. Zu seinen Stellvertretern wurden der bisherige 1. Stellvertretende Vorsitzende Alexander von Engelhardt und –neu – Jeana M. Kunkel als zweite Stellvertretende gewählt. Britta Rathey wurde mit großem Dank in ihrem Amt als Schatzmeisterin bestätigt. Zu Person: Jeana M. Kunkel ist als Sales Manager im Hard Rock Café Berlin tätig. Zusammen mit dem Vorsitzenden wird Jeana die weitgespannte Jugendarbeit des Clubs unterstützen.

Alexander wird neben der Öffentlichkeitsarbeit des AGBC Berlin die B2B-Aktiviäten unseres Clubs ausweiten. Mit Britta ist eine erfahrene Mediatorin als Schatzmeisterin wohl positioniert.  

Die Veranstaltungsanzeigen auf unserer website genießen eine wachsende Aufmerksamkeit. Ein gelegentlicher Blick ist angezeigt.

 

Unsere nächste Veranstaltung am 19. April 2010:

"Zur Konstanz mittelalterlicher Vertragsgestaltung - Kreditverträge zwischen Juden und Christen im Hochmittelalter und Geschäftsmodelle für die Neuzeit.   normal dürfte aus dem bekannten Rahmen fallen. Mit Dr. Jürgen Bürstenbinder haben wir einen Referenten, der nach Tätigkeiten in der IT-Branche vom Mathematiker zum Historiker „mutierte“.

Mit Themen aus seiner Dissertation „ Judenschutz und Eigennutz - Auseinandersetzungen um die Juden an der Ostgrenze des Römisch-Deutschen Reiches im 13. und 14. Jahrhundert“ . Viele Prozesse der Finanzwirtschaft, die bis in die heutige Zeit praktiziert werden, hatten ihre Ansätze und Vorläufer im jüdischen Kreditwesen. Die mehrfache Besicherung von Darlehen, die Übertragung eines Nießbrauches an verpfändeten Wirtschaftsgütern, die Abzinsung von Forderungen, der Einschluss eines Damnums in Kreditverträge u. v. m. sind bis heute gängige Praxis der Banken. Sogar angeblich neue Erfindungen wie „bad banks“ für faule Kredite oder andere unsichere Geschäfte waren unter Einschluss jüdischer Finanziers bereits Teil der Geschäftspraxis.

 

Download der Arbeit unter http://opus.kobv.de/tuberlin/volltexte/2010/2562/pdf/buerstenbinder_juergen.pdf .

 

Um allfällige Missverständnisse zu vermeiden. Die Dissertation wurde an der TU Berlin angenommen und genießt an der Hebrew University Jerusalem einen gebührenden Respekt. Der Veranstaltung verspricht Interessantes; es wird gesondert eingeladen.

Bitte anmelden unter: President@AGBC-Berlin.de oder 030 224 888 94 (Fax) oder 030  224 888 96 (T)

Wie immer mit Büfett und dem üblichen Abendbeitrag.

Ihr

Udo von Massenbach
President